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Die Deutsche Bühne:
Ruhrtriennale 2011 - Eine Geisha in den Abgründen der Sehnsucht
(...) Ursula Hesse von den Steinen stattet die Jitsuko mit dem kostbaren Samt ihres Mezzosoprans und sinnlicher Bühnenpräsenz luxuriös aus.
NMZ online v. 07.10.2011 - Von Stefan Pieper
(...) Immer wieder lassen die drei aus einem oft lakonisch-rezitativischen Sprachgesang ihre dramatischen Crescendi aufbrausen, Schmerz wie auch zärtliche Sehnsucht expressiv artikulierend. (...) Ursula Hesse von den Steinen als Jitsuko beeindruckt durch das aufregende dramatische Potenzial ihres Mezzosoprans und hat überhaupt in diesem beängstigenden Kammerspiel den präsentesten, letztlich handlungsleitenden Part. Wenngleich auch sie ebenfalls eine Getriebene ist. (...)
OMM - Online Musik Magazin
Die Schönheit des unerfüllten Begehrens
von Ursula Decker-Bönniger
(...) der Konflikt zwischen Jitsuko und Yoshio wird musikalisch ausgetragen. Sie bezaubert mit schönen Koloraturen, spricht und zischt wie eine Schlange, er beeindruckt durch Lautstärke. Die schonungslose Direktheit der Bilder und Bewegungen, in denen der Regisseur die selbst verzehrenden Seelenzustände des unerfüllten Begehrens aufdeckt, faszinieren durch Raum-, Zeitlosigkeit und eine subtile Personenregie, die von körperlicher Bühnenpräsenz und Reduktion auf das Wesentliche lebt. (...)
Ursula Hesse von den Steinen ist eine virtuose, klangvolle, tiefgründige Jitsuko, die bruchlos, homogen große Intervalle bzw. zwischen den Stimmregistern springt, verschiedenste dynamisch variierte Ausdruckarten der Stimme zum Klingen bringt sowie die Farbe der Konsonanten oder bspw. Papiergeräusche in den Gesang mit einzubeziehen weiß. (...)
ruhrnachrichten.de vom 30.09.2011
von Kerstin Marek
(...) der Mezzosopranistin Ursula Hesse von den Steinen (Jitsuko) und Bariton Georg Nigl (Yoshio) stehen drei starke Solisten und Darsteller auf der Bühne, die in einer virtuosen Verbindung von Rezitation und Operngesang eindringliche Seelenbilder gestalten.
Die Welt / Online vom
11.10.2011
(...) Ursula Hesse von der Steinen verfügt nicht nur über einen perfekt sitzenden Mezzosopran und gewaltige schauspielerische Kraft. Vor allem hat sie eine überwältigend sinnliche Ausstrahlung und den Mut, seelische Verletzungen in krasse Bilder umzusetzen. (...)
Opera News, June 2011
... As for the women, the striking Ursula Hesse von den Steinen made for a sultry Foreign Princess. She seduced the prince with her menacing and quivering voice...
Orpheus, Mai/Juni 2011
Ursula Hesse von den Steinen zieht alle Augen auf sich als Pfeife rauchende und den Prinzen verführende Fürstin - eine böse gefährliche Frau, zu der der dramatisch auffahrende Sopran mit fulminanten Spitzentönen ideal Korrespondiert...
Zeitgeist Magazine, Edward Thornton / 05.11.2010
DÜSSELDORF
"Es ist schon erstaunlich, mit welcher Konstanz Hans Werner Henze seine Schaffenskraft bis ins hohe Alter erhalten konnte. „Phaedra“, seinem vor drei Jahren uraufgeführten, bis jetzt vorletzten Bühnenwerk ist nichts von der schweren Erkrankung und anderen persönlichen Tragödien des damals 80-Jährigen anzuhören. Zu den hervorstechendsten Qualitäten der Neuinszenierung an der Deutschen Oper am Rhein zählt der Nachweis der Bühnenwirksamkeit des zweistündigen Werks. (...) Und das hört man der musikalischen Leitung von Wen-Pin Chien mit den 23 fabelhaften Duisburger Philharmonikern mustergültig an.
Grandios das Ensemble mit der stimmlich wie szenisch überragend präsenten Mezzosopranistin Ursula Hesse von den Steinen in der Titelpartie, Anke Krabbe als anmutige Aphrodite mit delikaten lyrischen Höhenflügen, Jussi Myllys als Hippolyt mit gesundem Selbstvertrauen und einem ebensolchen Tenor und nicht zuletzt mit dem virtuosen Countertenor Vasily Khoroshev in der der schillernden Rolle der Artemis. Viel Beifall für einen wirklichen Höhepunkt des Henze-Projekts."
Wiener Zeitung, 24.5.2009
KÖLN: Und einer kam durch - Camille Saint-Saens: SAMSON ET DALILA - Oper Köln 23. Mai 2009 (4. Vorstellung nach der Premiere am 9, Mai 2009)
Camille Saint-Saens großes biblisches Tableau um den riesigen Helden Samson, der von der Hure Dalila besiegt wurde, ist ein typisches Werk des in Frankreich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts so beliebten Exotismus. Ob Perlentaucher vor der Küste Ceylons, ob indische Tempeltänzerinnen, schwärmerische deutsche Dichter oder biblische Helden, die ihrer Haares- und Manneskraft verlustigt gehen, alle dienen sie der Befriedigung exotischer Sehnsüchte und Träume und bieten den Tonkünstlern ungeahnte Möglichkeiten, sich in fremdartigen Melodienwelten auszutoben (...)
Die Verführungsszene Dalilas, die Knabe mal so eben als Quicky umdeutet, gehörte zu den musikalischen Höhepunkten des Abends (...)
Ursula Hesse von den Steinen dürfte eine Idealbesetzung der Dalila sein. Nicht nur, daß sie erotischen Sexappeal en masse verströmt, sie singt die Partie mit dem erotischen Aplomp eines schweren, alle Sinne betäubenden Parfüms. Sie verfügt über eine üppige Altstimme, die ihre Arien zum Hochgenuß werden lassen - eine grandiose Leistung. Ray M Wade jr. hat im Samson auch eine seiner Idealpartien gefunden. Kein schwerer Held, sondern ein leicht in den Höhen anspringendes Material, in dem er seinen belcantistisch geführten Tenor blühen lassen kann.
Fazit: Eine Produktion, die im Vorfeld um viel Wirbel sorgte, deren Umsetzung sich zwar als radikale, aber seltsamerweise enge Textausdeutung erwies, ob ihrer Rohheiten aber trotzdem einen schalen Nachgeschmack behält. Musikalisch makellos bietet sie zumindest so einen großen Opernabend.
Dirk Altenaer
Das Forum, Mai 2009
Ursula Hesse von der Steinen als Dalila und Ray M. Wade jr. als Samson machen aus diesem Akt nicht nur einen musikalischen sondern auch einen optischen Genuss und verleihen der Handlung mit ihrem Auftritt einen hohen psychologischen Grad von Glaubwürdigkeit. Ein wahres Kabinettstück aus dem Lehrbuch weiblicher Verführungskunst, am Ende jedoch nicht weniger brutal als das Geschehen auf dem Schlachtfeld.
Onnz, Mai 2009
In Köln inszeniert man das Hohe Lied der Gewalt und des Terrors, der Gewaltspirale, die nie enden wird, einer Gewalt, die sich auf der Bühne und in der von der medialen Gewalt infizierten Phantasie des Zuschauers austobt. Ein schlüssiges Konzept, eine grandiose Regie, zwei überragende Sänger und Darsteller in den Hauptrollen (Ray M.Wade jr. und Ursula Hesse von den Steinen) eine Musik, die man ohne Bühnenspektakel einfach nur hören sollte. Sie ist in großen Teilen – vor allem im zweiten Takt – einfach nur ‚schön’. Die Premiere war am 9. Mai 2009.
Le Figaro, 20.6.2009
Dans la distribution, il y a des zones d’ombre et de zone de lumière…En zone de lumière, relevons d’abord le remarquable couple de chanteurs italiens, dont se détache plus particulièrement le séduisant ténor de Benjamin Bruns. En Clairon, la très belle Ursula Hesse von den Steinen fait entendre une voix de mezzo ronde et charnue…
Potsdamer Neue Nachrichten, 11.7.2009
Ursula Hesse von den Steinen leiht der in unschuldiges Weiß gekleideten jungen Bäuerin Santuzza ihren ausladenden, höhensicheren, über Klangmassen meist mühelos jubilierenden dramatischen Sopran. Ihre Erklärungsarie „Als euer Sohn einst fortzog“ über den Seitensprung von Turiddu lädt sie rollengerecht mit Brio auf.
Die Leidenschaften brodeln auch im hinreißend gestalteten Duett mit Turiddu, als sie ihn zurückgewinnen will: erst flehend, dann bittend, schließlich drohend und ihm die „roten Ostern“ wünschend.
Glyndebourne Festival 2006
It was through Ursula Hesse Von Den Steinen as Prince Orlofsky that the greatest laughs came - her deep Russian accent and stoic sober attitude was hilarious.
Opernwelt, 12/04 … mit girrendem, loderndem Mezzo.
Opernglas Nr. 12/04 Ursula Hesse von den Steinen überzeugte als Fricka mit ausgeglichenem und sehr bewegendem Gesang.
Nordbayerischer Kurier, 25.10.04 …jugendlich-dramatische Fricka…
Online Musik Magazin, 2.11.04 Von starker Bühnenpräsenz ist die Rollengestaltung der Fricka durch Ursula Hesse von den Steinen, die ihr hochdramatisches Material wirkungsvoll einzusetzen vermag.
Stuttgarter Zeitung, 25.10.04 Die warmherzig und wärmend singende Fricka....
Badische Neueste Nachrichten, 25.10.04 Schlichtweg fabelhaft tönt Ursula Hesse von den Steinen als dramatisch aufgeputschte Fricka…
Nancy Chapple, Konzerthaus, Berlin, 9. April 2004 Ursula Hesse von den Steinen greatly impressed with Max Reger`s An die Hoffnung for alto and orchestra. Von den Steinen´s voice is powerful and spot on in intonation, her vibrato pleasantly subtle. Though still quite young, she has a mature stage presence.
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